Berlin sagt Danke: Brandenburger Tor leuchtet zum 250. Geburtstag der USA
- MER-Redaktion

- 8. Juli
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Berlin - Das Brandenburger Tor stand am 4. Juli ganz im Zeichen der transatlantischen Freundschaft. Zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika wurde Berlins bekanntestes Wahrzeichen ab Sonnenuntergang in den Farben der USA angestrahlt.
Die Hauptstadt setzte damit ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit, der Verbundenheit und der gemeinsamen demokratischen Werte.
Berlin erinnert an Amerikas Rolle für die Freiheit
Mit der Illumination würdigte das Land Berlin insbesondere die historischen Verdienste der Vereinigten Staaten um die Freiheit der Stadt. Gerade Berlin verbindet mit den USA eine besondere Geschichte: von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg über die Jahre des Kalten Krieges bis zur Wiedervereinigung.
Das Brandenburger Tor steht dabei wie kaum ein anderer Ort für Teilung, Freiheit und Einheit. Mehrfach wurde es in der Geschichte Berlins zur Bühne großer politischer Botschaften. Auch US-Präsidenten bekräftigten dort in den Jahrzehnten des Kalten Krieges den Willen, die Freiheit Berlins zu verteidigen.
Wegner: Berlin ist die Stadt der Freiheit
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner erklärte, Berlin sei die Stadt der Freiheit und erinnere sich mit Dankbarkeit und Respekt an die Unterstützung der Vereinigten Staaten. Die USA hätten sich in besonderer Weise für die Freiheit Berlins eingesetzt.
Wegner betonte, Berlin werde sich weiterhin für gemeinsame demokratische Werte sowie für ein Leben in Freiheit und Frieden einsetzen. Das Brandenburger Tor erinnere als Symbol für Einheit und Freiheit eindrucksvoll an die Werte, die Berlin und die Vereinigten Staaten miteinander verbinden.
Wadephul würdigt deutsch-amerikanische Erfolgsgeschichte
Auch Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul würdigte das Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Für Europa, Deutschland und besonders für Berlin sei der 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten ein Grund zum Feiern.
Wadephul verwies darauf, dass das freie und demokratische Nachkriegsdeutschland stark von den Werten der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung geprägt worden sei.
Auch zentrale Elemente staatlicher Ordnung wie Föderalismus, Gewaltenteilung und eine starke Verfassungsgerichtsbarkeit stünden in enger Verbindung zu amerikanischen Vorbildern.
Zudem erinnerte er daran, dass Deutschland heute eine ungeteilte Hauptstadt in einem ungeteilten Land habe, weil die USA nach dem Zweiten Weltkrieg an der Seite Deutschlands gestanden hätten.
Sichtbares Zeichen am Herzen der Hauptstadt
Die Anstrahlung des Brandenburger Tors war damit mehr als eine symbolische Geste zum amerikanischen Nationalfeiertag. Berlin machte sichtbar, wie eng die Geschichte der Stadt mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten verbunden ist.
Gerade in einer Zeit internationaler Spannungen sendete die Hauptstadt damit eine klare Botschaft: Demokratien stehen zusammen. Berlin gratulierte den Vereinigten Staaten zum 250. Geburtstag – mit einem leuchtenden Zeichen an einem der geschichtsträchtigsten Orte Europas.




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