Berlin will mehr Freiheit an der Kasse – Karte oder Bargeld?
- MER-Redaktion

- 12. Mai
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Aktualisiert: 20. Mai
Berlin - Karte, Smartphone oder Bargeld: Immer mehr Menschen bezahlen im Alltag digital. Trotzdem stoßen Kunden in Geschäften oder Restaurants weiterhin häufig auf den Hinweis „Nur Barzahlung“.
Jetzt soll die Wahlfreiheit beim Bezahlen gestärkt werden. Nach Angaben der CDU Fraktion Berlin um Dirk Stettner gehe es darum, moderne Zahlungsmöglichkeiten im Alltag selbstverständlicher zu machen, ohne Bargeld abzuschaffen.
Digital bezahlen soll einfacher werden
Ob mit Karte, Handy oder Smartwatch: Für viele Berliner gehört digitales Bezahlen längst zum Alltag. Gerade jüngere Kunden erwarteten inzwischen oft, flexibel zahlen zu können – unabhängig davon, ob sie Bargeld dabeihaben oder nicht.
Die Initiative zielt deshalb darauf ab, mehr Akzeptanz für digitale Zahlungen im Einzelhandel und in der Gastronomie zu schaffen. Gleichzeitig solle Bargeld weiterhin erhalten bleiben.
Auch Kampf gegen Schwarzarbeit im Fokus
Neben dem Komfort-Aspekt wird auch auf mehr Transparenz verwiesen. Digitale Zahlungen machten Einnahmen nachvollziehbarer und könnten Steuerhinterziehung sowie Schwarzarbeit erschweren.
Gerade in einer Millionenstadt wie Berlin spielen funktionierende Kontrollen und nachvollziehbare Zahlungswege für Behörden eine immer größere Rolle. Die Debatte verbindet damit Verbraucherschutz, Digitalisierung und Steuergerechtigkeit gleichermaßen.




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