DDR-Alltag und Weimarer Republik: Historikerin Katja Hoyer kommt nach Marzahn
- MER-Redaktion

- 22. Juni
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Marzahn-Hellersdorf - Wer sich für deutsche Geschichte interessiert, dürfte sich diesen Termin vormerken wollen: Die Historikerin und Bestsellerautorin Katja Hoyer ist am 7. Juli zu Gast in der Mark-Twain-Bibliothek in Marzahn-Hellersdorf.
Im Gespräch mit der Journalistin Danuta Schmidt spricht sie über ihre viel beachteten Bücher „Diesseits der Mauer“ und „Weimar“.
Vor allem ihr Werk über den Alltag in der DDR hat bundesweit intensive Debatten ausgelöst. Hoyer beschreibt darin das Leben der Menschen zwischen 1949 und 1990 und wirft einen differenzierten Blick auf den Alltag hinter der Mauer.
Kritiker und Befürworter diskutierten gleichermaßen über Fragen von Erinnerungskultur, Identität und historischer Einordnung.
Was Weimar heute noch mit uns zu tun hat
In ihrem aktuellen Buch „Weimar“ richtet Hoyer den Blick auf die erste deutsche Demokratie. Anhand persönlicher Lebensgeschichten zeichnet sie nach, wie politische Entwicklungen und individuelle Entscheidungen das Schicksal einer Gesellschaft prägen können.
Die Autorin zeigt dabei, wie Demokratien entstehen, gestärkt werden – oder scheitern können.
Geboren und aufgewachsen im brandenburgischen Strausberg, studierte Hoyer Geschichte in Jena. Heute lebt und forscht sie in England. Dort arbeitet sie unter anderem mit dem King's College London und der Royal Historical Society zusammen und veröffentlicht regelmäßig Beiträge in internationalen Medien.
Eintritt frei – Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 7. Juli 2026, um 20 Uhr in der Mark-Twain-Bibliothek an der Marzahner Promenade. Der Einlass startet bereits um 19.30 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos. Zur besseren Planung wird jedoch um eine vorherige Anmeldung gebeten. Der Förderverein der Stadtbibliothek freut sich zudem über freiwillige Spenden zur Unterstützung der Veranstaltungsreihe.
Warum der Abend spannend werden dürfte
Die Verbindung von DDR-Geschichte und den Erfahrungen der Weimarer Republik verspricht einen Abend mit aktueller Relevanz. Gerade in Zeiten, in denen Fragen nach Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und historischer Erinnerung intensiv diskutiert werden, dürfte das Gespräch zahlreiche Denkanstöße liefern.




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