Fakten, Fakes und Workshop zum Faktenscheck gegen Fehlinformationen
Marzahn-Hellersdorf - Wie erkennt man Falschinformationen – und wie lässt sich schnell prüfen, ob eine Behauptung wirklich stimmt? Genau darum geht es am Donnerstag, 27. August 2026, in der Mark-Twain-Bibliothek. Beim Workshop „CORRECTIV Faktencheck-Grundlagen“ lernen Interessierte von 16:30 bis 18:00 Uhr wichtige Methoden kennen, um Informationen besser zu überprüfen.
So funktioniert ein Faktencheck
Im Mittelpunkt des Workshops steht die praktische Recherche. Die Teilnehmenden erfahren, woran sich mögliche Desinformation erkennen lässt und wie sich die Qualität und Glaubwürdigkeit von Quellen einschätzen lässt.
Dabei geht es auch um den gezielten Einsatz von Suchmaschinen und weiteren Recherche-Werkzeugen. Vorgestellt werden außerdem Arbeitsweisen professioneller Faktenchecker.
Die vermittelten Methoden sollen dabei helfen, zweifelhafte Behauptungen auch im Alltag besser einzuordnen und Informationen systematischer zu überprüfen.
CORRECTIV gibt Einblick in die Recherche
Gestaltet wird der Workshop von CORRECTIV. Die gemeinnützige Redaktion beschäftigt sich unter anderem mit investigativen Recherchen zu gesellschaftlichen Themen und der Überprüfung öffentlich verbreiteter Behauptungen.
Damit bietet die Veranstaltung in Marzahn einen praxisnahen Einblick in journalistische Recherchemethoden – und vermittelt zugleich Werkzeuge, die angesichts schnell verbreiteter Informationen auch für den persönlichen Medienalltag hilfreich sein können.
Teilnahme kostenlos – Anmeldung erforderlich
Der Workshop findet in der Mark-Twain-Bibliothek, Marzahner Promenade 52–54, statt.
Beginn ist um 16:30 Uhr, das Ende ist für 18:00 Uhr vorgesehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Sie ist telefonisch unter 030 54 704 142 oder per E-Mail an franziska.ruecker@ba-mh.berlin.de möglich.
Der Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e. V. bittet die Besucherinnen und Besucher am Ausgang um Spenden. Damit sollen weitere Veranstaltungen unterstützt werden.
Die Stadtbibliothek weist zudem darauf hin, dass während der Veranstaltung möglicherweise Foto- oder andere Aufnahmen für ihre Öffentlichkeitsarbeit entstehen.





Kommentare