Lichtenberg packt an: Jugendliche und Ehrenamtliche machen Schule und Stadion schöner
- MER-Redaktion

- 13. Juli
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Lichtenberg – Frischer Rasen, farbenfrohe Graffitis und jede Menge gemeinsamer Einsatz: Ehrenamtliche des Vereins bunte-liga-berlin e. V. und Jugendliche der Fritz-Reuter-Oberschule haben gleich zwei Orte im Bezirk sichtbar aufgewertet. Mit Unterstützung des Bezirksamtes erhielten das Stadion Gänseblümchen und das Sportgebäude der Schule ein neues Gesicht.
Neuer Rasen für mehr als 400 Menschen
Im Stadion Gänseblümchen erneuerten zahlreiche Helferinnen und Helfer die gesamte Rasenfläche. Beteiligt war unter anderem der Vereinsvorsitzende von bunte-liga-berlin e. V., Volkmar Lucius.
Das Ziel: bessere Bedingungen für den Freizeitsport im Kiez. Nach Angaben des Bezirksamtes nutzen mehr als 400 Anwohnerinnen und Anwohner aus der Umgebung die Sportanlage.
Durch die neue Rasensaat und den eingesetzten Dünger soll die Fläche künftig wieder deutlich bessere Voraussetzungen für Bewegung, Training und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.
Jugendliche verwandeln Sporthalle in Kunstwerk
Direkt neben dem Stadion wurde es ebenfalls bunt. Im Rahmen ihrer Projektwoche gestalteten Schülerinnen und Schüler der Fritz-Reuter-Oberschule die Außenwände der Sporthalle mit großflächigen Graffitis.
Unterstützung erhielten die Jugendlichen von der Jugendkunstschule Lichtenberg. Gemeinsam entstanden farbenfrohe Motive, die das Schulgelände nun sichtbar prägen. Schulleiter Herr Steer stellte das Ergebnis am Donnerstag, 2. Juli 2026, zusammen mit einer Gruppe der beteiligten Schülerinnen und Schüler vor.
Das Projekt zeigt, wie junge Menschen ihre unmittelbare Umgebung kreativ mitgestalten und dabei Verantwortung für ihren Kiez übernehmen können.
Bezirksbürgermeister lobt gemeinsamen Einsatz
Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) würdigte die Zusammenarbeit zwischen Verein, Schule und Jugendlichen. Der Einsatz zeige, wie viel im Kiez bewegt werden könne, wenn Generationen und Institutionen Hand in Hand arbeiteten.
Das ehrenamtliche Engagement und die Kreativität der Jugendlichen hätten den sozialen Raum sichtbar aufgewertet. Mit den bezirklichen FEIN-Mitteln werde genau dort unterstützt, wo Nachbarschaften ihren Stadtteil gemeinsam gestalten wollten.
„Es ist ein beeindruckendes Kunstwerk und sichtbares Zeichen für das breite Engagement entstanden“, erklärte Schaefer.
3.090 Euro für Material und Verschönerung
Das Bezirksamt unterstützte beide Maßnahmen mit insgesamt 3.090 Euro aus dem Programm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“, kurz FEIN.
Das Geld floss unmittelbar in die benötigten Materialien: Rasensaat und Dünger für das Stadion sowie Sprayfarben für die Gestaltung der Sporthalle. Die praktische Arbeit übernahmen die Ehrenamtlichen und Jugendlichen selbst.
Damit wurde aus vergleichsweise überschaubaren finanziellen Mitteln eine sichtbare Verbesserung für Schule, Sport und Nachbarschaft. Das Projekt macht deutlich, welchen Unterschied ehrenamtliches Engagement mit gezielter Unterstützung durch den Bezirk bewirken kann.




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