Köpenick sucht neue Mitentscheider: Kandidatur für Gebietsbeirat startet
Treptow-Köpenick – Rund um den ehemaligen Güterbahnhof Köpenick entsteht ein neues Stadtquartier – und die Menschen aus der Nachbarschaft können die Entwicklung weiterhin aktiv begleiten. Im September 2026 wird der Gebietsbeirat neu gewählt.
Bis zum 20. Juli können sich interessierte Berlinerinnen und Berliner für einen Sitz in dem Beteiligungsgremium bewerben.
Bürger bringen ihre Kiez-Erfahrung ein
Der Gebietsbeirat begleitet die Planungen und die schrittweise Umsetzung des neuen Stadtquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick. Dabei soll das Gremium insbesondere die Interessen der Öffentlichkeit vertreten und Erfahrungen aus dem direkten Umfeld in den Entwicklungsprozess einbringen.
Gesucht werden engagierte Menschen, die sich für die kommenden zwei Jahre an dieser Aufgabe beteiligen möchten. Der derzeitige Gebietsbeirat beendet 2026 sein zweijähriges Mandat.
Vier bis fünf Sitzungen pro Jahr
Der zeitliche Aufwand bleibt nach Angaben der Senatsverwaltung überschaubar: In der Regel kommt der Gebietsbeirat vier- bis fünfmal im Jahr zusammen. Bei den Sitzungen informiert das zuständige Projektteam über den aktuellen Planungs- und Umsetzungsstand.
Die Mitglieder können Fragen stellen, Hinweise geben und Themen aus der Nachbarschaft in die Beratungen einbringen. Damit erhalten Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit, die Entwicklung des neuen Quartiers aus nächster Nähe zu verfolgen.
Positionspapiere zu wichtigen Planungen
Bei zentralen Planungsfragen kann der Gebietsbeirat eigene Positionspapiere erarbeiten.
Diese werden anschließend bei öffentlichen Informationsveranstaltungen vorgestellt und diskutiert. Der Beirat übernimmt außerdem Verantwortung bei der Vergabe von Fördermitteln.
Er spricht Empfehlungen dazu aus, welche gemeinwohlorientierten Projekte lokaler Initiativen sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger durch den Gebietsfonds unterstützt werden sollen.
Damit geht es nicht nur um langfristige Bau- und Entwicklungspläne, sondern auch um konkrete Projekte, die das Zusammenleben im Umfeld des neuen Stadtquartiers stärken können.
Kandidatur bereits ab 16 Jahren möglich
Bewerben können sich Bewohnerinnen und Bewohner des festgelegten Wahlbereichs, zu dem auch das Umfeld des künftigen Stadtquartiers gehört. Kandidieren dürfen außerdem Menschen, die dort ansässige Unternehmen oder deren Beschäftigte vertreten.
Das Mindestalter für eine Kandidatur beträgt 16 Jahre. Damit können sich ausdrücklich auch Jugendliche und junge Erwachsene in den Gebietsbeirat einbringen und ihre Perspektive auf die Entwicklung des neuen Quartiers vertreten.
Bewerbungsfrist endet am 20. Juli
Die Bewerbungsunterlagen müssen bis Montag, 20. Juli 2026, eingereicht werden. Sie werden nach Angaben der Senatsverwaltung postalisch an die Haushalte und Unternehmen innerhalb des Wahlbereichs verschickt.
Zusätzlich stehen die Unterlagen online zur Verfügung. Dort finden Interessierte auch nähere Informationen zum genauen Wahlgebiet, zum Bewerbungsverfahren und zu den Aufgaben des Gebietsbeirats.
Die Neuwahl soll im September 2026 stattfinden. Für Köpenick bietet sie die Chance, erneut engagierte Stimmen aus der Nachbarschaft direkt in die Entwicklung eines der bedeutenden neuen Stadtquartiere Berlins einzubinden.





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