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Lichtenberg macht Kinder stark gegen digitale Gewalt

12. Juni
2 Min. Lesezeit

Lichtenberg - Digitale Gewalt trifft Kinder und Jugendliche längst nicht mehr nur irgendwo im Netz. Sie beginnt oft dort, wo junge Menschen täglich unterwegs sind: am Smartphone, in Chats, auf Plattformen und in sozialen Netzwerken.


Lichtenberg reagiert darauf jetzt mit einem kostenfreien Workshop-Angebot, das Schulen sowie soziale und öffentliche Einrichtungen konkret unterstützen soll.


Der Präventionsrat des Bezirksamts Lichtenberg fördert im Jahr 2026 über das Programm zur kiezorientierten Gewaltprävention verschiedene Workshops, Seminare und Fortbildungen. Schwerpunkt ist der Umgang mit digitaler Gewalt.


Das Angebot läuft im Rahmen des Projekts „Dein Kiez kümmert sich“ und richtet sich besonders an Einrichtungen mit Bezug zu Kindern, Jugendlichen und Familien in Hohenschönhausen sowie im gesamten Bezirk.


Gemeinsam mit dem Träger Innocence in Danger e.V. können bis zum 30. November 2026 konkrete Workshop-Termine vereinbart werden. Die Angebote sind für Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Einrichtungen kostenfrei.


Damit setzt das Bezirksamt auf niedrigschwellige Prävention direkt dort, wo Kinder, Eltern und Fachkräfte erreicht werden: in Schulen, sozialen Einrichtungen und öffentlichen Angeboten im Kiez.


Kostenloses Angebot für Schulen und Einrichtungen

Die Schulungsreihe richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Betreuungspersonal sowie Fachkräfte der Jugend- und Schulsozialarbeit. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Risiken sichtbar zu machen und Handlungssicherheit im Umgang mit digitaler Gewalt zu stärken.


Gerade für Schulen und soziale Einrichtungen kann das Angebot eine wichtige Entlastung sein. Denn digitale Konflikte, Übergriffe oder Grenzverletzungen bleiben häufig nicht im Internet.


Sie wirken in Klassenzimmer, Familien und Freundeskreise hinein. Prävention wird damit zu einer Aufgabe, die pädagogische Arbeit, Elternarbeit und bezirkliche Sicherheitsstrategie miteinander verbindet.


Schaefer: Schutz und Sicherheit der Kinder im Mittelpunkt

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) betont die Bedeutung des Angebots für den Bezirk. Der Präventionsrat unterstütze mit Mitteln des Senats eine Vielzahl von Projekten zur Gewaltprävention.


Er freue sich, dass in diesem Jahr erstmals auch ein Angebot gegen die wachsende digitale Gewalt auf den Weg gebracht werden könne. Die Förderung fließe damit direkt in den Schutz und die Sicherheit der Kinder, erklärte Schaefer.


Zugleich lud der Bezirksbürgermeister insbesondere Schulen in Hohenschönhausen und soziale Einrichtungen im Bezirk dazu ein, das Angebot zu nutzen. Damit wird deutlich: Lichtenberg setzt bei Prävention nicht nur auf Reaktion, sondern auf frühe Unterstützung, Aufklärung und konkrete Hilfe für diejenigen, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.


So können Termine gebucht werden

Interessierte Einrichtungen können sich für Terminbuchungen direkt an Karl-Heinz Zmugg von Innocence in Danger e.V. wenden. Die Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail an khz@innocenceindanger.de.


Im Betreff soll „Dein Kiez kümmert sich“ angegeben werden.

Das Workshop-Angebot ist online unter innocenceindanger.de/angebote einsehbar. Termine können bis zum 30. November 2026 vereinbart werden.


Redaktionelle Einordnung

Das Angebot zeigt, wie bezirkliche Präventionsarbeit und Landesmittel konkret vor Ort wirken können. Für Lichtenberg ist das ein sichtbarer Schritt, um Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte beim Umgang mit digitalen Risiken besser zu unterstützen.


Gerade in Hohenschönhausen kann die kostenfreie Schulungsreihe Schulen und soziale Einrichtungen stärken, bevor digitale Gewalt zu einem größeren Problem im Alltag wird.



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