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Tiere zurückgelassen! Bezirk greift ein und rettet 27 Bewohner der „Hellen Tierarche“

Marzahn-Hellersdorf – In der „Hellen Tierarche“ im Oschatzer Ring musste das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf kurzfristig eingreifen. Nachdem der bisherige Betreiber am 22. Mai mitgeteilt hatte, die Versorgung der Tiere nicht länger sicherzustellen, wurden insgesamt 27 Tiere ohne Betreuung zurückgelassen.


Betroffen waren unter anderem Thüringer Waldziegen, Walliser Schwarznasenschafe, Braune Bergschafe und Mangalitza-Wollschweine. Nach Angaben des Bezirksamtes fehlte es vor Ort an ausreichendem und artgerechtem Futter. Zudem seien bei mehreren Tieren gesundheitliche Probleme festgestellt worden.


CDU-geführtes Bezirksamt übernimmt Verantwortung

Um eine Gefährdung der Tiere abzuwenden, stellte das Bezirksamt die Versorgung mit eigenen personellen Ressourcen sicher. Nach Angaben der Verwaltung wären die Tiere ohne das schnelle Eingreifen in eine lebensbedrohliche Situation geraten.


Inzwischen werden erste Tiere in Einrichtungen gebracht, in denen eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Der Schutz der Tiere habe dabei oberste Priorität.


Beliebtes Familienprojekt soll erhalten bleiben

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten soll die „Helle Tierarche“ nicht verschwinden. Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic betonte, dass das Angebot für Kinder und Familien fortgeführt werden solle.


Geplant ist, den Tierbestand künftig dauerhaft gesund und sicher unterzubringen und gleichzeitig das pädagogische Konzept weiterzuentwickeln. Das Projekt genießt in der Nachbarschaft und darüber hinaus große Beliebtheit.


Kinderbauernhof als Zukunftsmodell

Bereits jetzt läuft ein Interessenbekundungsverfahren für die künftige Trägerschaft des Standorts. Ziel des Bezirksamtes ist es, die tierbezogene Nutzung zu erhalten und gleichzeitig neue Schwerpunkte in der Umweltbildung zu setzen.


Langfristig könnte am Oschatzer Ring ein moderner pädagogischer Kinderbauernhof entstehen. Damit würde das Angebot nicht nur fortgeführt, sondern deutlich erweitert werden.


Der Bezirk setzt damit ein klares Signal: Die Tiere sollen geschützt werden – und zugleich soll ein wichtiger Lern- und Begegnungsort für Familien in Marzahn-Hellersdorf erhalten bleiben.

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