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Zehn Familiengeschichten, ein Berliner Bezirk: Neue Ausstellung zeigt Mütter und Töchter in Lichtenberg

31. Juli
2 Min. Lesezeit

Lichtenberg - Wie prägen Mütter ihre Töchter – und was bleibt über Generationen hinweg bestehen? Eine neue Ausstellung im studio im HOCHHAUS widmet sich ab Freitag, 14. August 2026, den besonderen Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern aus dem Bezirk.


Die Künstlerin Marie Eberhardt eröffnet dort um 18 Uhr ihre Ausstellung „Über Mütter und Töchter: Lichtenberg“. Bis zum 13. Oktober sind analoge Porträts, persönliche Interviews und ein begleitender Film zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Zehn Paare erzählen ihre Geschichten

Im Mittelpunkt der Fotoserie stehen zehn Mutter-Tochter-Paare aus Berlin-Lichtenberg. Marie Eberhardt hat sie in ihren Wohnungen und an Orten fotografiert, die für ihr Leben und ihre gemeinsame Geschichte eine besondere Bedeutung haben.


Die Bilder zeigen Beziehungen, die von Nähe und Verbundenheit, aber auch von Distanz und unterschiedlichen Erfahrungen geprägt sein können. Ergänzt werden die Porträts durch persönliche Gespräche, in denen die beteiligten Frauen über ihren Alltag, ihre Familiengeschichte und generationsübergreifende Prägungen berichten.


So entsteht keine klassische Porträtreihe, sondern eine vielschichtige Erzählung über familiäre Bindungen und das Leben in einem Berliner Bezirk.


Lichtenberg wird Teil der Erzählung

Der Bezirk dient bei dem Projekt nicht nur als Hintergrund für die Aufnahmen. Wohnungen, Straßen und persönliche Lieblingsorte werden selbst zu Bestandteilen der Geschichten.


Die Ausstellung verbindet damit private Erinnerungen und familiäre Erfahrungen mit dem urbanen Alltag in Lichtenberg. Sie zeigt, wie stark Lebenswege mit bestimmten Orten verbunden sein können – und wie sich ein Bezirk durch die Geschichten seiner Bewohnerinnen beschreiben lässt.


Die Arbeit sei in engem Austausch mit den beteiligten Mutter-Tochter-Paaren entstanden. Persönliche Gespräche hätten dabei die Grundlage für die fotografischen Begegnungen gebildet.


Fotografien, Interviews und Film

Marie Eberhardt verbindet in der Ausstellung dokumentarische Fotografie mit einem gemeinschaftlichen künstlerischen Ansatz. Die porträtierten Frauen werden nicht lediglich abgebildet, sondern wirken durch ihre Erzählungen aktiv an dem Projekt mit.


Neben den Fotografien sind Interviews Bestandteil der Ausstellung. Im Videoraum des studio im HOCHHAUS läuft außerdem der gleichnamige Film „Über Mütter und Töchter: Lichtenberg“.


Besucherinnen und Besucher erhalten dadurch unterschiedliche Zugänge zu den vorgestellten Lebensrealitäten. Bilder, Stimmen und bewegte Aufnahmen ergänzen sich zu einem umfassenden Porträt familiärer Beziehungen in der Großstadt.


Kostenlose Workshops geplant

Begleitend zur Ausstellung bietet die Künstlerin Workshops zum Thema Mutter-Tochter-Porträts an. Weitere Informationen zu den Terminen und zur Teilnahme sollen mit Beginn der Ausstellung über die Internetseite des studio im HOCHHAUS veröffentlicht werden.


Die Ausstellung wird am Freitag, 14. August 2026, um 18 Uhr im studio im HOCHHAUS in der Zingster Straße 25 eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 13. Oktober 2026.


Geöffnet ist das Studio montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr. An Feiertagen bleibt die Einrichtung geschlossen. Der Eintritt ist frei.


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