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65 Jahre Mauerbau: Spandau setzt ein Zeichen gegen das Vergessen

29. Juli
1 Min. Lesezeit

Spandau - Mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung erinnert der Bezirk am Mittwoch, 12. August 2026, an den Bau der Berliner Mauer vor 65 Jahren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die unter der gewaltsamen Teilung Berlins litten oder ihr Leben verloren – insbesondere die Opfer, deren Schicksale eng mit Spandau verbunden sind.


Gemeinsames Gedenken in Spandau

Die Veranstaltung wird vom Bezirksamt Spandau und der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau 1954 e. V. gemeinsam ausgerichtet. Beginn ist um 17 Uhr an der Gedenkstätte an der Heerstraße, Ecke Bergstraße.


Bezirksstadtrat Thorsten Schatz eröffnet die Gedenkstunde mit einem Grußwort. Die Festrede hält Norbert Rauer, Pfarrer im Ruhestand. Auch Ina Bittroff, Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau 1954 e. V., wird zu den Teilnehmenden sprechen.


Erinnerung bleibt eine gemeinsame Aufgabe

Die Redebeiträge sollen an die weitreichenden Folgen der deutschen Teilung erinnern und zugleich die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur für die Gegenwart und kommende Generationen hervorheben.


Den Abschluss bildet eine gemeinsame Kranzniederlegung an der Gedenkstätte.

Damit setzt Spandau auch 65 Jahre nach dem Mauerbau ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Zusammenhalt und gegen das Vergessen.


Teilnahme ohne Anmeldung möglich

Alle interessierten Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Datum: Mittwoch, 12. August 2026

Uhrzeit: 17 Uhr

Ort: Heerstraße / Ecke Bergstraße, 13591 Berlin-Spandau

Teilnahme: kostenfrei und ohne Anmeldung

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