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Beerenpfuhl soll wieder Wasser bekommen: Spaziergang zeigt Renaturierungspläne

14. Aug.
2 Min. Lesezeit

Marzahn-Hellersdorf - Der ausgetrocknete Beerenpfuhl in Hellersdorf-Nord soll neues Leben bekommen. Bei einem Kiez-Spaziergang am Montag, 24. August 2026, informieren die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam mit dem Bezirksamt darüber, wie das Kleingewässer künftig wieder mit Wasser versorgt und ökologisch aufgewertet werden soll.


Treffpunkt für den kostenfreien Rundgang ist um 16 Uhr am Zugang zum Beerenpfuhl auf Höhe der Zerbster Straße 20. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Regenwasser soll den Beerenpfuhl retten

Der Beerenpfuhl gehört zur Hönower Weiherkette und ist derzeit ausgetrocknet. Das soll sich ändern: Nach den aktuellen Planungen soll ab Sommer 2027 gereinigtes Regenwasser in das Gewässer fließen.


Das Wasser stammt von umliegenden Dächern, Höfen und Straßen. Über den bereits vorhandenen Regenwasserkanal soll es zunächst zu einer Vorreinigungsanlage gelangen. Anschließend wird das gereinigte Wasser in den Beerenpfuhl geleitet.


Damit verbinden die Verantwortlichen zwei wichtige Aufgaben: Regenwasser soll möglichst sinnvoll vor Ort genutzt werden, zugleich soll das Kleingewässer langfristig gestärkt werden.


Bauarbeiten sollen im September beginnen

Schon im September 2026 sollen die ersten Arbeiten starten. Zu Beginn stehen landschaftsplanerische Maßnahmen an. Unter anderem sollen Gehölze entfernt werden, die den Beerenpfuhl derzeit überwuchern.


Während des Spaziergangs erklären Fachleute der Berliner Wasserbetriebe, wie dezentrales Regenwassermanagement und der Schutz kleiner Gewässer miteinander verbunden werden können. Besucherinnen und Besucher erhalten damit direkt vor Ort einen Einblick in die geplanten Maßnahmen und deren Funktionsweise.


Spaziergang ohne Anmeldung

Der Infospaziergang beginnt am 24. August um 16 Uhr an der Zerbster Straße 20. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.


Sollte es stark regnen, findet die Informationsveranstaltung stattdessen im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord, Tangermünder Straße 30, statt.


Mit der geplanten Renaturierung soll der Beerenpfuhl wieder dauerhaft Wasser erhalten – und damit ein Teil der Hönower Weiherkette ökologisch gestärkt werden.

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