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Briefwahl startet: In Steglitz-Zehlendorf kann schon jetzt gewählt werden

12. Aug.
2 Min. Lesezeit

Steglitz-Zehlendorf - Sechs Wochen vor der Berlin-Wahl geht es im Südwesten der Hauptstadt schon an die Wahlurne: Seit Montag, 10. August, sind die beiden Briefwahlstellen in Steglitz-Zehlendorf geöffnet. Wer am eigentlichen Wahltag keine Zeit hat oder mögliche Postlaufzeiten umgehen möchte, kann dort seine Stimmen direkt abgeben.


Am 20. September 2026 entscheiden die Berlinerinnen und Berliner über die Zusammensetzung des neuen Abgeordnetenhauses und der zwölf Bezirksverordnetenversammlungen.

Der Wahltermin war bereits im vergangenen Jahr vom Berliner Senat festgelegt worden.


Zwei Rathäuser werden zu Wahllokalen

Im Bezirk stehen zwei barrierefreie Briefwahlstellen zur Verfügung:

Rathaus Steglitz Schloßstraße 37, 12163 Berlin 3. Obergeschoss, Raum 301

Rathaus ZehlendorfKirchstraße 1/3, 14163 Berlin Bauteil A, 2. Obergeschoss, Alter BVV-Saal.


Geöffnet sind die Stellen montags und dienstags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 14.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. Die offiziellen Angaben für die Briefwahlstelle Steglitz bestätigen diese Öffnungszeiten.


Wer vor Ort wählen möchte, benötigt einen Personalausweis oder einen anderen amtlichen Lichtbildausweis. Die Briefwahlunterlagen können direkt in der Briefwahlstelle beantragt, die Stimmzettel dort ausgefüllt und anschließend abgegeben werden.


Richter empfiehlt den direkten Weg zur Briefwahl

Bezirksstadtrat Tim Richter wirbt insbesondere für die persönliche Stimmabgabe in einer der beiden Stellen:

„Gehen Sie zur Briefwahl in unsere beiden Briefwahllokale und geben Ihre Stimme per Brief ab. So sind Sie unabhängig von nicht immer kalkulierbaren Postlaufzeiten und müssen nicht auf Ihre Briefwahlunterlagen warten. Oder Sie beantragen direkt online Ihre Briefwahlunterlagen.“


Damit verbindet das Bezirksamt den Start der Briefwahl mit einem praktischen Angebot: Wer ohnehin in Steglitz oder Zehlendorf unterwegs ist, kann die Wahl bereits Wochen vor dem eigentlichen Wahltag erledigen.


Briefwahl lässt sich jetzt auch online beantragen

Nicht jeder muss dafür ins Rathaus. Seit dem 10. August können die Unterlagen auch online beantragt werden. Gleichzeitig beginnt der Versand der Wahlbenachrichtigungen. Auf diesen befindet sich ebenfalls ein QR-Code, über den der Antrag elektronisch vorbereitet werden kann.


Daneben ist ein formloser Antrag per Brief, E-Mail oder Fax möglich. Angegeben werden müssen unter anderem Vor- und Nachname, Berliner Anschrift und Geburtsdatum sowie gegebenenfalls eine abweichende Versandadresse.

Wichtig: Telefonisch können Briefwahlunterlagen nicht beantragt werden.


Diese Fristen sollten Wähler kennen

Wer seine Unterlagen online bestellen möchte, kann dies nach Angaben des Berliner ServicePortals bis zum 15. September 2026 tun.

Schriftliche Anträge per Post oder E-Mail müssen grundsätzlich spätestens am Freitag, 18. September, um 15 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlamt eingegangen sein.


Entscheidend ist anschließend nicht der Poststempel: Der ausgefüllte Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag, 20. September, um 18 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlamt angekommen sein. Das Land empfiehlt deshalb, für den Postweg mindestens drei Werktage einzuplanen.

Wer spät dran ist, kann den roten Wahlbrief auch direkt beim Bezirkswahlamt abgeben beziehungsweise in dessen Briefkasten einwerfen.


2026 gibt es eine sichtbare Änderung

Auch auf dem Stimmzettel gibt es bei der Abgeordnetenhauswahl eine Neuerung: Erst- und Zweitstimme befinden sich 2026 nicht mehr auf zwei getrennten Stimmzetteln, sondern gemeinsam auf einem Stimmzettel.


Damit beginnt die Berlin-Wahl in Steglitz-Zehlendorf praktisch schon jetzt. Bis zum eigentlichen Wahlsonntag am 20. September bleiben zwar noch mehrere Wochen – wer seine Entscheidung bereits getroffen hat, muss mit der Stimmabgabe aber nicht länger warten.

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