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Fairtrade bleibt: Bezirk zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet

18. Aug.
1 Min. Lesezeit

Steglitz-Zehlendorf - Der Bezirk darf sich weiterhin „Fairtrade-Bezirk“ nennen: Zum vierten Mal in Folge erfüllt Steglitz-Zehlendorf nach Angaben des Bezirksamtes alle erforderlichen Kriterien und wurde von der Organisation „Fairtrade-Towns“ erneut für sein Engagement rund um den fairen Handel ausgezeichnet.


Damit setzt der Bezirk eine Entwicklung fort, die bereits vor vielen Jahren begonnen hat.

Schon 2008 veröffentlichte das Bezirksamt eine eigene Fairtrade-Broschüre und beschäftigte sich damit frühzeitig mit nachhaltigem Konsum und globaler Verantwortung. Die erste Auszeichnung als Fairtrade-Town folgte im Jahr 2018.


Fünf Kriterien müssen dauerhaft erfüllt werden

Für die Auszeichnung reicht ein einmaliges Projekt nicht aus. Steglitz-Zehlendorf muss nachweislich fünf Kriterien erfüllen und das Engagement dauerhaft fortsetzen.


Fairtrade-Produkte gehören dem Bezirksamt zufolge weiterhin zum Angebot örtlicher Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe. Auch innerhalb der Bezirksverwaltung und der Bezirksverordnetenversammlung spielt das Thema eine Rolle.


Hinzu kommen Aktivitäten aus der Zivilgesellschaft und Bildungsarbeit rund um fairen Handel und nachhaltigen Konsum.


Neue Steuerungsgruppe bündelt Aktivitäten

Eine wichtige Rolle übernimmt dabei die im Jahr 2025 neu gegründete Steuerungsgruppe.

Sie koordiniert die verschiedenen Aktivitäten im Bezirk und organisierte unter anderem ein „Faires Frühstück“. Außerdem beteiligte sie sich an einem Fachtag zur nachhaltigen Ernährung.

Damit soll fairer Handel nicht nur punktuell sichtbar werden, sondern dauerhaft im Bezirk verankert bleiben.


Schellenberg: Engagement hat über Jahre Bestand

Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg begrüßte die erneute Auszeichnung.

Besonders erfreulich sei, dass es sich beim fairen Handel in Steglitz-Zehlendorf nicht um ein kurzfristiges Projekt handele, sondern das Engagement dauerhaft Bestandteil der Arbeit des Bezirks sei.


Von den ersten Aktivitäten im Jahr 2008 über die erstmalige Auszeichnung 2018 bis zu den regelmäßigen Rezertifizierungen zeige sich nach Einschätzung der Bezirksbürgermeisterin, dass dieses Engagement über viele Jahre hinweg Bestand habe.

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