Höhere Strafen für Müllsünder
Aktualisiert: 20. Mai
Berlin - Der Berliner Senat verschärft den Kampf gegen illegale Müllentsorgung deutlich.
Wer künftig eine Zigarette achtlos auf die Straße wirft, muss mit bis zu 250 Euro Bußgeld rechnen.
Für illegal entsorgte Altreifen können sogar bis zu 700 Euro fällig werden. Damit soll Schluss sein mit wilden Müllbergen und vermüllten Gehwegen in der Hauptstadt.
Die CDU-geführte Landesregierung unter Kai Wegner setzt dabei auf klare Zuständigkeiten zwischen Senat und Bezirken. Ziel sei eine funktionierende und sichtbare Ordnungspolitik für alle Berlinerinnen und Berliner.
Mehr Kontrolle in den Bezirken
Um Verstöße konsequenter zu ahnden, werden die Ordnungsämter personell und organisatorisch gestärkt. Müllsünder sollen schneller ermittelt und Bußgelder konsequent durchgesetzt werden. Der Senat will damit erreichen, dass Sauberkeit in Berlin nicht länger vom Zufall abhängt.
Gerade in stark belasteten Kiezen hatten sich Anwohner zuletzt immer wieder über illegale Müllablagerungen beschwert. Jetzt soll Verwaltungshandeln sichtbarer werden.
BSR reinigt mehr Parks und Spielplätze
Auch die Berliner Stadtreinigung bekommt zusätzliche Aufgaben. Die BSR soll künftig noch mehr Parks und Spielplätze reinigen. Damit reagiert der Senat auf den Wunsch vieler Familien nach sauberen und sicheren Erholungsflächen in den Bezirken.

Bild: BSR Armin Aktar
Besonders in den Sommermonaten waren viele Grünanlagen zuletzt stark verschmutzt. Mit der Ausweitung der Reinigungsmaßnahmen soll sich das Stadtbild jetzt spürbar verbessern.
U8-Reinigungsstreifen als Vorbild
Bereits sichtbar ist das neue Sicherheits- und Reinigungskonzept auf der U8. Die eingeführten BVG-Reinigungsstreifen sorgen dort laut Senat für mehr Sauberkeit und ein verbessertes Sicherheitsgefühl. Das Modell könnte nun auch auf weitere Linien ausgeweitet werden.
Der Berliner Senat verbindet damit Ordnungspolitik, Sicherheit und Lebensqualität im Nahverkehr – ein Thema, das für viele Berliner täglich spürbar ist.





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