top of page

Mehr Hilfe und Sicherheit am Bahnhof Lichtenberg: Bezirk sucht Sozial- und Suchtberatung

13. Aug.
1 Min. Lesezeit

Lichtenberg - Auf dem Bahnhofsvorplatz an der Weitlingstraße soll ab Oktober dauerhaft mehr Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen verfügbar sein. Das Bezirksamt Lichtenberg sucht dafür einen freien Träger, der eine aufsuchende Sozial- und Suchtberatung direkt vor Ort aufbaut.


Beratung soll direkt zu den Menschen kommen

Das Projekt trägt den Titel „Aufsuchende Sozialberatung und Suchtberatung auf dem Bahnhofsvorplatz Lichtenberg“. Starten soll das Angebot am 1. Oktober 2026.


Gesucht wird ein bezirklicher freier Träger mit ausgewiesener Erfahrung in der sozialen Beratung und Suchtberatung. Nach Angaben des Bezirksamts soll dieser eng mit der Verwaltung, lokalen Akteuren und weiteren Netzwerkpartnern zusammenarbeiten.


Der Ansatz ist bewusst niedrigschwellig: Beratung soll nicht erst dann beginnen, wenn Betroffene selbst eine Einrichtung aufsuchen. Stattdessen sollen Ansprechpartner regelmäßig und sichtbar auf dem Bahnhofsvorplatz präsent sein.


Konflikte früh erkennen, Hilfe schneller vermitteln

Mit der dauerhaften Präsenz will der Bezirk mehrere Ziele gleichzeitig erreichen. Entstehende Konflikte sollen möglichst früh erkannt und moderiert werden. Zugleich sollen Menschen, die Unterstützung benötigen, leichter Zugang zu bestehenden Hilfesystemen bekommen.


Betroffene sollen insbesondere an Angebote der Sucht- und Wohnungslosenhilfe sowie an weitere geeignete Beratungsstellen vermittelt werden können.


Damit verbindet der Bezirk soziale Hilfe mit einem weiteren Ziel: Das friedliche Miteinander rund um den Bahnhof soll gestärkt und das Sicherheitsempfinden im Umfeld nachhaltig verbessert werden.


Bewerbung noch bis 21. August möglich

Interessierte Träger können sich bis Freitag, 21. August 2026, für die Umsetzung des Projekts bewerben.

Die ausführlichen Unterlagen zum Interessenbekundungsverfahren stellt das Bezirksamt Lichtenberg auf seiner Internetseite bereit.

Für Rückfragen ist das Bezirksamt unter (030) 90296-6500 erreichbar.


Kommentare


Logo(2).png

Gemäß § 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen, da unser Unternehmen der Kleinunternehmerregelung unterliegt.

© 2026 Metropol Rundschau - eine Marke der Gosciniak & Bettermann Ads & Publishing GbR | Berlin | Impressum | Datenschutz | AGB

bottom of page