Neue Partnerschaft soll Lichtenberg gesünder machen
Lichtenberg - Das Bezirksamt Lichtenberg und die mkk – meine krankenkasse bündeln ihre Kräfte: In den kommenden drei Jahren sollen Gesundheitsangebote im Bezirk gezielter abgestimmt, langfristig gesichert und um neue Projekte erweitert werden. Im Mittelpunkt stehen besonders Menschen, die im Alltag häufig große Verantwortung tragen oder Unterstützung benötigen.
Drei Jahre für mehr Prävention
Das Bezirksamt Lichtenberg und die mkk – meine krankenkasse haben am Donnerstag, 30. Juli 2026, eine neue Gesundheitspartnerschaft geschlossen. Die Kooperationsvereinbarung ist zunächst auf drei Jahre angelegt.
Sie soll einen verbindlichen Rahmen schaffen, um die Gesundheitsförderung und Prävention im Bezirk gemeinsam weiterzuentwickeln. Bestehende Angebote sollen besser miteinander verzahnt und neue Maßnahmen stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger ausgerichtet werden.
Angebote sollen die Menschen direkt erreichen
Bezirksstadträtin Dr. Catrin Gocksch (CDU) verwies auf die bereits vorhandenen Gesundheitsangebote und Netzwerke im Bezirk. Diese sollen im Rahmen des „Aktionsbündnis gesundes Lichtenberg“ gemeinsam mit starken Partnern ausgebaut und dauerhaft gesichert werden.
Eine kommunale Präventionskette könne nur durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit in stabilen Netzwerken nachhaltig wirken, erklärte die Stadträtin. Die Partnerschaft mit der Krankenkasse unterstütze diesen Weg und eröffne zusätzliche Möglichkeiten, Menschen mit passenden Angeboten zu erreichen.
Familien und pflegende Angehörige im Blick
Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf Bevölkerungsgruppen, die im Alltag häufig hohen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu gehören Kinder und Jugendliche, Menschen mit Care-Arbeit, Einelternfamilien, pflegende Angehörige sowie ältere Menschen.
Anja Kristin Wolfsohn-Brand, Geschäftsbereichsleiterin Consulting und Prävention bei der mkk, erklärte, Gesundheitsförderung sei besonders erfolgreich, wenn sie die Menschen unmittelbar in ihrem Lebensumfeld erreiche. Beide Partner wollten ihre Erfahrungen bündeln und passgenaue Angebote entwickeln.
Das gemeinsame Ziel sei mehr gesundheitliche Chancengleichheit im Bezirk. Unterstützungsangebote sollen daher möglichst nah am Alltag der Menschen, gut organisiert und langfristig verfügbar sein.
Erste Projekte sollen nun entwickelt werden
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung beginnt die eigentliche Arbeit. In den kommenden Jahren wollen das Bezirksamt und die Krankenkasse bestehende Maßnahmen unterstützen und weitere Projekte entwickeln.
Welche konkreten Angebote umgesetzt werden, soll sich an den gesundheitlichen Bedarfen der Lichtenberger Bevölkerung orientieren. Die neue Partnerschaft schafft dafür eine feste Grundlage – und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gesundheitsakteuren und sozialen Netzwerken im Bezirk.





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