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Wasser-Wette knackt ihr Ziel: 1.176 Flaschen für Menschen in Not

28. Aug.
2 Min. Lesezeit

Steglitz-Zehlendorf - Die Wasser-Wette des Bezirksamts ist erfolgreich beendet: Insgesamt 1.176 Wasserflaschen sind bei der Aktion „Wasser für Obdachlose“ zusammengekommen – deutlich mehr als die ursprünglich angepeilten 1.000 Flaschen.


Aus 1.000 werden 1.176 Flaschen

Die Aktion war auf Anregung der Bezirksverordnetenversammlung gestartet worden. Ziel war es, obdachlose und bedürftige Menschen während der Sommerhitze schnell und unkompliziert mit Trinkwasser zu unterstützen.


Schon früh hatte sich abgezeichnet, dass die Hilfsbereitschaft im Bezirk groß ist. Nahkauf Oelmann hatte zunächst 500 Flaschen gespendet, der neue REWE Green Farming-Markt weitere 250. Anschließend waren die Bürgerinnen und Bürger gefragt.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1.176 Flaschen kamen insgesamt zusammen – 176 mehr als das gesetzte Ziel.


Tim Richter: „Gemeinsames Engagement“ wirkt

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales, Tim Richter, zeigte sich erfreut über das Ergebnis. Dass das Ziel nicht nur erreicht, sondern übertroffen worden sei, zeige, was gemeinsames Engagement bewirken könne.


Gerade für Menschen ohne festen Wohnsitz seien hohe Temperaturen eine erhebliche gesundheitliche Belastung. Ausreichend Trinkwasser stehe ihnen dabei keineswegs immer selbstverständlich zur Verfügung.


Richter dankte deshalb neben den beteiligten Unternehmen auch den sozialen Einrichtungen und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Aktion beteiligt hatten.


Nahkauf legt zum Abschluss noch einmal nach

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatten erneut Nahkauf Oelmann und der REWE Green Farming-Markt. Beide Unternehmen unterstützten die Aktion mit größeren Wasserspenden.

Ralf Oelmann, Inhaber von Nahkauf Oelmann, stockte seine bereits geleistete Spende zum Abschluss noch einmal um 250 Wasserflaschen auf.


Damit löste er seine zuvor angekündigte Zusage ein, nach erfolgreicher Beteiligung aus dem Bezirk noch einmal selbst nachzulegen.

Oelmann knüpft damit an seine frühere Kaffeewette an. Sein Ansatz: Kaffee im Winter, Wasser im Sommer – verbunden mit konkreter Hilfe und einem sichtbaren Zeichen für Zusammenhalt.


Wasser geht direkt an soziale Einrichtungen

Ein großer Teil der Spenden wurde an das DRK Berlin Südwest übergeben. Über dessen Obdachbus soll das Wasser nun an Menschen ohne festen Wohnsitz verteilt werden.


Weitere Flaschen gehen an soziale Einrichtungen im Bezirk, darunter die Milaa gGmbH, die Aktion Warmes Essen und die Adventsgemeinde Berlin-Zehlendorf. Dort soll das Wasser unter anderem bei Mittagstischen für bedürftige Menschen ausgegeben werden.


Zum Abschluss der Aktion übergaben Tim Richter, Ralf Oelmann und Felix Thomas die für den Obdachbus bestimmten Wasserspenden an das DRK Berlin Südwest.


Hilfe, die unmittelbar ankommt

Der Geschäftsführer des DRK Berlin Südwest, Holger Höringklee, betonte, wie wichtig ausreichend Trinkwasser gerade bei hohen Temperaturen für Menschen auf der Straße sei. Schon eine einzelne Flasche könne einen konkreten Unterschied machen.


Der Obdachbus ist regelmäßig im Berliner Südwesten unterwegs und bietet Menschen ohne festen Wohnsitz niedrigschwellige Unterstützung und Versorgung.


Mit 1.176 gespendeten Wasserflaschen endet die Aktion damit nicht nur erfolgreich, sondern über dem selbst gesteckten Ziel – und mit ganz konkreter Hilfe für Menschen, die sie in heißen Sommertagen besonders dringend brauchen.

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