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Berlin stärkt Hilfe für Senioren: Dieses Gesetz soll Einsamkeit verhindern

Berlin - neues Gesetz für ältere Berlinerinnen und Berliner: Die Hauptstadt bekommt erstmals verbindliche Regeln für die Altenhilfe. Das Abgeordnetenhaus hat das Berliner Altenhilfestrukturgesetz beschlossen.


Damit schafft Berlin als erstes Bundesland klare landesgesetzliche Vorgaben für die Altenhilfe. Ziel ist es, ältere Menschen früher, besser und verlässlicher zu unterstützen – unabhängig davon, in welchem Bezirk sie leben.


Beratung, Begegnung, Unterstützung

Konkret geht es um bessere Zugänge zu Beratungsstellen, Begegnungsorten und Angeboten im Kiez. Ältere Menschen sollen leichter erfahren, wo sie Hilfe bekommen, sich engagieren oder digitale Angebote nutzen können.


Auch individuelle Leistungen wie Hausnotruf oder umzugsbedingte Unterstützung sollen künftig einheitlicher geregelt werden.


Hilfe, bevor Pflege nötig wird

Der zentrale Gedanke: Altenhilfe soll vorbeugen. Wer rechtzeitig Beratung, Begegnung und praktische Unterstützung erhält, kann länger selbstständig bleiben. Für die Bezirke schafft das Gesetz zugleich mehr Klarheit bei Zuständigkeiten, Planung und Standards.


Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra erklärte, mit dem Beschluss werde ein wichtiger Grundstein für ein gutes Leben älterer Menschen in Berlin gelegt. Das Gesetz stärke Strukturen und sichere bessere Zugänge zu Unterstützungsangeboten.


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